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Arbeitgeberkosten-Rechner für Stellen, Budgets und Stundensätze

Aus einem Bruttogehalt wird erst mit den Arbeitgeberanteilen und den Arbeitsplatzkosten die Zahl, die im Budget steht. Der Rechner zeigt diese Vollkosten, dreht die Rechnung auf ein vorhandenes Budget um und rechnet sie auf die Arbeitsstunde herunter.

Rechner

Arbeitgeberkosten-Rechner

Was kostet eine Stelle das Unternehmen tatsächlich?

Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.

Ergebnis

5.796,25 €

Arbeitgeberkosten pro Monat bei 4.500 € Bruttolohn

4.500 × 1,2325 + 250 = 5.796,25 €

Arbeitgeberanteile
1.046,25 €
Weitere Kosten
250 €
Jahreskosten
69.555 €
Nebenkostenquote
23,25 %

So arbeitet der Rechner

Der Arbeitgeber trägt bei der Krankenversicherung 7,3 Prozent plus die Hälfte des Zusatzbeitrags, bei der Rentenversicherung 9,3 Prozent, bei der Arbeitslosenversicherung 1,3 Prozent und bei der Pflegeversicherung 1,8 Prozent. Dazu kommen die Umlagen U1, U2 und Insolvenzgeld von rund 1,4 Prozent.

Die Unfallversicherung ist der variabelste Posten: Der Beitrag hängt von der Gefahrklasse der zuständigen Berufsgenossenschaft ab und reicht von Bruchteilen eines Prozents im Büro bis zu mehreren Prozent am Bau. Der Rechner lässt den Satz deshalb offen.

Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen fallen keine weiteren Beiträge an, die Nebenkostenquote sinkt bei hohen Gehältern also. Für Stundensätze zählt zusätzlich, wie viele Stunden im Jahr überhaupt verrechenbar sind – Urlaub, Feiertage und Krankheit verteilen dieselben Kosten auf weniger Stunden.

Die wichtigsten Kennzahlen

Vollkosten
Bruttolohn plus Arbeitgeberanteile plus direkt zurechenbare Sachkosten. Die Größe, mit der geplant wird.
Nebenkostenquote
Arbeitgeberanteile im Verhältnis zum Bruttolohn. Sie liegt ohne Sachkosten meist zwischen 21 und 23 Prozent.
Kostenfaktor
Vollkosten geteilt durch Bruttolohn. Ein Faktor von 1,25 heißt: Jeder Euro Gehalt kostet 1,25 Euro.
Stundenkosten
Jahreskosten geteilt durch die bezahlten Stunden. Basis jeder Kalkulation von Projekt- und Kundenpreisen.
Budgetbrutto
Das Bruttogehalt, das in ein fixes Budget passt. Wichtig in Verhandlungen, bevor eine Zahl genannt wird.

Formeln im Überblick

RechenwegFormel
ArbeitgeberanteileBrutto × Beitragsquote
MonatskostenBrutto × (1 + Quote) + Sachkosten
JahreskostenMonatskosten × 12
Budgetbrutto(Budget − Sachkosten) ÷ (1 + Quote) ÷ 12
StundenkostenJahreskosten ÷ bezahlte Stunden
KostenfaktorJahreskosten ÷ Jahresbrutto

Fälle aus dem Betrieb

Neue Stelle im Vertrieb

4.500 Euro brutto ergeben mit Anteilen und Arbeitsplatz rund 5.800 Euro im Monat. Über zwölf Monate sind das knapp 70.000 Euro.

Budget steht fest

Für 66.000 Euro Jahresbudget bleibt bei 250 Euro Sachkosten ein Monatsbrutto von etwa 4.300 Euro.

Stundensatz im Projekt

Bei 1.600 verrechenbaren Stunden kostet die Stunde rund 43 Euro. Erst darüber liegt der Beitrag zum Ergebnis.

Gehalt über der Grenze

Ab einem Jahresbrutto oberhalb der Bemessungsgrenzen sinkt die Quote, der Kostenfaktor nähert sich 1,15.

Häufige Fragen

Sind Sonderzahlungen enthalten?

Nein. Weihnachts- und Urlaubsgeld tragen Sie als weitere Kosten ein oder rechnen sie in das Monatsbrutto ein, sonst fehlen sie samt Anteilen.

Was ist mit Minijobs?

Dort gelten Pauschalabgaben statt der regulären Anteile. Der Rechner ist auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausgelegt.

Warum weicht die Lohnabrechnung ab?

Beitragssätze, Zusatzbeiträge und Umlagen ändern sich und einzelne Kassen liegen daneben. Die Abweichung liegt meist unter einem Prozent der Vollkosten.

Gehören Fahrzeug oder Provision dazu?

Ja, sofern sie der Stelle zurechenbar sind. Der Firmenwagen lässt sich separat im Firmenwagenrechner bewerten.