Zeitkonto prüfen
Ein Mitarbeiter ist von 08:30 bis 17:15 im Betrieb und nimmt 45 Minuten Pause. Netto bleiben 8 Stunden. Bei einer Sollzeit von 8 Stunden ist das Konto ausgeglichen, jede weitere Viertelstunde ist ein Zugang.
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Dienstag, 22. September 2026
Drei Rechenwege: die tatsächliche Arbeitszeit eines Tages nach Pausenabzug, die Hochrechnung auf Woche, Monat und Jahr sowie der Bruttolohn, der aus einer Wochenarbeitszeit entsteht.
Rechner
Wie viele Stunden bleiben nach Abzug der Pause, und wie steht es zur Sollzeit?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
8 h 00 min
08:30 bis 17:15, abzüglich 45 Minuten Pause
8 h 45 min − 45 min = 8 h 00 min
Im Modus Arbeitstag werden Beginn und Ende als Uhrzeit eingetragen, die Pause in Minuten. Der Rechner zieht die Pause von der Anwesenheit ab und vergleicht das Ergebnis mit der eingetragenen Sollzeit – die Differenz ist der Zugang oder Abgang auf dem Arbeitszeitkonto. Zusätzlich wird ausgewiesen, welche Mindestpause bei dieser Anwesenheit vorgesehen ist.
Der Modus Woche und Monat rechnet mit 52 Wochen im Jahr und teilt für den Monatswert durch zwölf. Dieser Durchschnittswert ist die Grundlage für Personalplanung und Stundensatzkalkulation, weil er Monate mit vier und fünf Abrechnungswochen ausgleicht. Urlaubstage werden mit der eingetragenen Tagesarbeitszeit abgezogen.
Der Modus Stundenlohn überträgt die Wochenarbeitszeit in Monats- und Jahresbrutto. Der Wert ist der reine Lohn ohne Arbeitgeberanteile, Zuschläge oder Sonderzahlungen.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| Nettoarbeitszeit | Ende − Beginn − Pause |
| Wochenarbeitszeit | Stunden pro Tag × Arbeitstage |
| Monatsstunden | Wochenstunden × 52 ÷ 12 |
| Jahresstunden | Wochenstunden × 52 − Urlaubstage × Tagesstunden |
| Monatsbrutto | Monatsstunden × Stundenlohn |
| Zuschlagsstunde | Stundenlohn × (1 + Zuschlag ÷ 100) |
Ein Mitarbeiter ist von 08:30 bis 17:15 im Betrieb und nimmt 45 Minuten Pause. Netto bleiben 8 Stunden. Bei einer Sollzeit von 8 Stunden ist das Konto ausgeglichen, jede weitere Viertelstunde ist ein Zugang.
Eine Vollzeitstelle mit 38,5 Wochenstunden und 30 Urlaubstagen liefert rund 1.771 Stunden im Jahr. Wer mit 2.000 Stunden kalkuliert, plant eine Lücke von mehr als einem Monatspensum ein.
Vier Tage à 6 Stunden ergeben 24 Wochenstunden, also rund 104 Monatsstunden. Bei 24,50 Euro Stundenlohn sind das etwa 2.548 Euro Bruttogehalt.
20 Überstunden im Monat zu 24,50 Euro plus 25 Prozent Zuschlag kosten 612,50 Euro. Über ein Jahr sind das 7.350 Euro – genug, um eine Teilzeitkraft für rund drei Monate zu finanzieren.
Bei mehr als sechs Stunden Arbeitszeit sind 30 Minuten vorgesehen, bei mehr als neun Stunden 45 Minuten. Die Pause darf in Abschnitte von mindestens 15 Minuten geteilt werden.
Nein. Eine Pause unterbricht die Arbeitszeit und wird nicht vergütet. Anders ist es bei Arbeitsbereitschaft, wenn der Beschäftigte auf Abruf am Arbeitsplatz bleibt.
Beide Wege führen zum selben Ergebnis: 52 Wochen geteilt durch zwölf Monate ergeben den Faktor 4,3333. Der Rechner nutzt diesen Durchschnitt, damit Monate unterschiedlicher Länge vergleichbar bleiben.
Der Rechner zieht nur Urlaubstage ab. Feiertage fallen je nach Standort unterschiedlich aus und können als zusätzliche Tage im Urlaubsfeld erfasst werden.