BRANDMAGAZIN

Arbeitszeitrechner für Zeitkonten, Schichten und Lohnkosten

Drei Rechenwege: die tatsächliche Arbeitszeit eines Tages nach Pausenabzug, die Hochrechnung auf Woche, Monat und Jahr sowie der Bruttolohn, der aus einer Wochenarbeitszeit entsteht.

Rechner

Arbeitszeitrechner

Wie viele Stunden bleiben nach Abzug der Pause, und wie steht es zur Sollzeit?

Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.

Ergebnis

8 h 00 min

08:30 bis 17:15, abzüglich 45 Minuten Pause

8 h 45 min − 45 min = 8 h 00 min

Anwesenheit
8 h 45 min
Nettoarbeitszeit in Stunden
8
Über der Sollzeit
0 h 00 min
Gesetzliche Mindestpause
30 Minuten

So arbeitet der Rechner

Im Modus Arbeitstag werden Beginn und Ende als Uhrzeit eingetragen, die Pause in Minuten. Der Rechner zieht die Pause von der Anwesenheit ab und vergleicht das Ergebnis mit der eingetragenen Sollzeit – die Differenz ist der Zugang oder Abgang auf dem Arbeitszeitkonto. Zusätzlich wird ausgewiesen, welche Mindestpause bei dieser Anwesenheit vorgesehen ist.

Der Modus Woche und Monat rechnet mit 52 Wochen im Jahr und teilt für den Monatswert durch zwölf. Dieser Durchschnittswert ist die Grundlage für Personalplanung und Stundensatzkalkulation, weil er Monate mit vier und fünf Abrechnungswochen ausgleicht. Urlaubstage werden mit der eingetragenen Tagesarbeitszeit abgezogen.

Der Modus Stundenlohn überträgt die Wochenarbeitszeit in Monats- und Jahresbrutto. Der Wert ist der reine Lohn ohne Arbeitgeberanteile, Zuschläge oder Sonderzahlungen.

Die wichtigsten Kennzahlen

Anwesenheit
Die Spanne zwischen Kommen und Gehen. Sie ist die Grundlage der Zeiterfassung, aber nicht die vergütete Arbeitszeit, weil Pausen nicht zählen.
Nettoarbeitszeit
Anwesenheit abzüglich Pausen. Diese Größe zählt für Zeitkonten, Projektabrechnung und die Frage, ob die Sollzeit erreicht wurde.
Sollzeit
Die vertraglich geschuldete Arbeitszeit eines Tages. Sie ergibt sich aus der Wochenarbeitszeit geteilt durch die Zahl der Arbeitstage.
Monatsstunden im Schnitt
Wochenstunden mal 52 geteilt durch zwölf. Der Wert liegt bei 38,5 Wochenstunden bei rund 166,8 Stunden und ist die Basis für die Umrechnung von Monatsgehalt in Stundenkosten.
Überstundenzuschlag
Der Aufschlag auf den Grundlohn, häufig 25 Prozent. Er entscheidet, ab wann zusätzliche Kapazität teurer ist als eine zusätzliche Stelle.

Formeln im Überblick

RechenwegFormel
NettoarbeitszeitEnde − Beginn − Pause
WochenarbeitszeitStunden pro Tag × Arbeitstage
MonatsstundenWochenstunden × 52 ÷ 12
JahresstundenWochenstunden × 52 − Urlaubstage × Tagesstunden
MonatsbruttoMonatsstunden × Stundenlohn
ZuschlagsstundeStundenlohn × (1 + Zuschlag ÷ 100)

Fälle aus dem Betrieb

Zeitkonto prüfen

Ein Mitarbeiter ist von 08:30 bis 17:15 im Betrieb und nimmt 45 Minuten Pause. Netto bleiben 8 Stunden. Bei einer Sollzeit von 8 Stunden ist das Konto ausgeglichen, jede weitere Viertelstunde ist ein Zugang.

Kapazität einer Stelle

Eine Vollzeitstelle mit 38,5 Wochenstunden und 30 Urlaubstagen liefert rund 1.771 Stunden im Jahr. Wer mit 2.000 Stunden kalkuliert, plant eine Lücke von mehr als einem Monatspensum ein.

Teilzeit umrechnen

Vier Tage à 6 Stunden ergeben 24 Wochenstunden, also rund 104 Monatsstunden. Bei 24,50 Euro Stundenlohn sind das etwa 2.548 Euro Bruttogehalt.

Überstunden gegen Neueinstellung

20 Überstunden im Monat zu 24,50 Euro plus 25 Prozent Zuschlag kosten 612,50 Euro. Über ein Jahr sind das 7.350 Euro – genug, um eine Teilzeitkraft für rund drei Monate zu finanzieren.

Häufige Fragen

Wie lange muss die Pause sein?

Bei mehr als sechs Stunden Arbeitszeit sind 30 Minuten vorgesehen, bei mehr als neun Stunden 45 Minuten. Die Pause darf in Abschnitte von mindestens 15 Minuten geteilt werden.

Zählt die Pause als Arbeitszeit?

Nein. Eine Pause unterbricht die Arbeitszeit und wird nicht vergütet. Anders ist es bei Arbeitsbereitschaft, wenn der Beschäftigte auf Abruf am Arbeitsplatz bleibt.

Warum 52 Wochen und nicht 4,33 Monate?

Beide Wege führen zum selben Ergebnis: 52 Wochen geteilt durch zwölf Monate ergeben den Faktor 4,3333. Der Rechner nutzt diesen Durchschnitt, damit Monate unterschiedlicher Länge vergleichbar bleiben.

Sind Feiertage im Jahreswert enthalten?

Der Rechner zieht nur Urlaubstage ab. Feiertage fallen je nach Standort unterschiedlich aus und können als zusätzliche Tage im Urlaubsfeld erfasst werden.