Zwei Motive testen
Motiv A erreicht 1,4 Prozent, Motiv B 2,1 Prozent bei gleicher Platzierung. Bei 500.000 Einblendungen sind das 3.500 zusätzliche Klicks ohne höheres Budget.
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Dienstag, 22. September 2026
Die Klickrate zeigt, wie überzeugend eine Anzeige oder ein Suchergebnis in seinem Umfeld ist. Der Rechner ermittelt sie aus Klicks und Einblendungen und rechnet auf Wunsch die Klickzahl oder die nötige Reichweite aus.
Rechner
Wie hoch ist die Klickrate einer Anzeige oder eines Suchergebnisses?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
3 %
1.800 Klicks auf 60.000 Einblendungen
1.800 ÷ 60.000 × 100 = 3 %
Die Klickrate ist der Anteil der Einblendungen, die zu einem Klick führen. Klicks werden durch Impressionen geteilt und mit 100 multipliziert. Entscheidend ist, dass beide Zahlen aus derselben Quelle und demselben Zeitraum stammen – Klicks aus dem Analysesystem und Impressionen aus dem Werbekonto passen selten zusammen.
Im Modus Klicks wird aus einer angenommenen Rate die erwartete Klickzahl abgeleitet, im Modus Impressionen die Reichweite, die für ein Klickziel nötig ist. Beides sind Planzahlen und setzen voraus, dass Motiv, Platzierung und Zielgruppe stabil bleiben.
Wird zusätzlich das Mediabudget eingetragen, zeigt der Rechner die Kosten je Klick. Diese Zahl verbindet Klickrate und Einkaufspreis und ist in der Praxis wichtiger als die Rate allein: Eine hohe Klickrate bei teurer Platzierung kann schlechter abschneiden als eine niedrige in günstigem Umfeld.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| Klickrate | CTR = Klicks ÷ Impressionen × 100 |
| Klicks | Klicks = Impressionen × CTR ÷ 100 |
| Impressionen | Impressionen = Klicks ÷ CTR × 100 |
| Kosten je Klick | CPC = Budget ÷ Klicks |
| CPC aus CPM | CPC = CPM ÷ (CTR × 10) |
| Abschlusskosten | CPA = CPC ÷ (Abschlussquote ÷ 100) |
Motiv A erreicht 1,4 Prozent, Motiv B 2,1 Prozent bei gleicher Platzierung. Bei 500.000 Einblendungen sind das 3.500 zusätzliche Klicks ohne höheres Budget.
Ein Ergebnis mit 60.000 Einblendungen und 1.800 Klicks liegt bei 3 Prozent. Steigt die Rate durch einen besseren Titel auf 4,5 Prozent, kommen 900 Besucher dazu, ohne dass die Position sich ändert.
Wer 5.000 Klicks braucht und mit 2 Prozent rechnet, benötigt 250.000 Einblendungen. Bei einem CPM von sechs Euro sind das 1.500 Euro Budget.
12.000 Zustellungen und 960 Klicks ergeben 8 Prozent. Weil hier Empfänger statt Einblendungen zählen, ist der Wert nicht mit Display-Zahlen vergleichbar.
Das hängt vom Kanal ab. Suchanzeigen auf Markenbegriffe liegen oft im zweistelligen Bereich, allgemeine Display-Kampagnen unter 0,2 Prozent. Ein Vergleich ist nur innerhalb desselben Umfelds sinnvoll.
Weil Abbrüche vor dem Laden der Seite, Weiterleitungen und Tracking-Sperren dazwischenliegen. Abweichungen von zehn bis zwanzig Prozent sind üblich und kein Messfehler.
Nein. Irreführende Motive erzeugen Klicks ohne Absicht und treiben die Abschlusskosten. Sinnvoll ist die Rate nur zusammen mit Verweildauer, Abschlussquote und Rückgaben.
Als Richtwert einige tausend Klicks je Variante oder so viele Einblendungen, dass die Differenz größer ist als die täglichen Schwankungen. Ein Tag mit 200 Klicks reicht nicht.