Ergebnis eines Handelsbetriebs
850.000 Euro Umsatz, 430.000 Euro Wareneinsatz und 310.000 Euro Fixkosten ergeben 110.000 Euro Ergebnis und knapp 13 Prozent Umsatzrendite.
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Dienstag, 22. September 2026
Der Gewinn ergibt sich nicht aus dem Umsatz, sondern aus dem Abstand zwischen Deckungsbeitrag und Fixkosten. Der Rechner trennt beide Kostenarten und macht daraus Break-even und Zielumsatz.
Rechner
Welcher Gewinn bleibt nach variablen und fixen Kosten?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
110.000 €
Betriebsergebnis bei 850.000 € Umsatz
850.000 − 430.000 − 310.000 = 110.000 €
Variable Kosten laufen mit dem Umsatz mit: Wareneinsatz, Fracht, Provisionen, Fertigungsmaterial. Fixkosten fallen unabhängig davon an: Personal, Miete, Versicherungen, Abschreibungen. Der Deckungsbeitrag ist die Differenz aus Umsatz und variablen Kosten und zeigt, wie viel Geld für die Fixkosten übrig bleibt.
Aus der Deckungsbeitragsquote folgt der Break-even-Umsatz: Fixkosten geteilt durch die Quote. Diese Zahl ist die eigentliche Planungsgröße. Liegt der Ist-Umsatz nur knapp darüber, reicht ein Nachfragerückgang von wenigen Prozent für ein negatives Ergebnis.
Der Modus nach Steuern rechnet mit einem pauschalen Satz. Für Kapitalgesellschaften liegt die Belastung aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer häufig bei rund 30 Prozent, bei Einzelunternehmen entscheidet der persönliche Einkommensteuersatz.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| Gewinn | Gewinn = Umsatz − variable Kosten − Fixkosten |
| Deckungsbeitragsquote | Quote = (Umsatz − variable Kosten) ÷ Umsatz |
| Break-even | Break-even = Fixkosten ÷ Quote |
| Zielumsatz | Umsatz = (Fixkosten + Zielgewinn) ÷ Quote |
| Ergebnis nach Steuern | Netto = Gewinn × (1 − Steuersatz ÷ 100) |
850.000 Euro Umsatz, 430.000 Euro Wareneinsatz und 310.000 Euro Fixkosten ergeben 110.000 Euro Ergebnis und knapp 13 Prozent Umsatzrendite.
Bei 49,4 Prozent Deckungsbeitragsquote liegt der Break-even bei rund 627.000 Euro. Die Sicherheitsspanne beträgt damit etwa 26 Prozent.
Für 150.000 Euro Gewinn braucht der Betrieb rund 931.000 Euro Umsatz, also knapp zehn Prozent mehr als heute.
20.000 Euro weniger Fixkosten wirken wie gut 40.000 Euro Mehrumsatz – bei halber Deckungsbeitragsquote sogar mehr.
Nein. Abschreibungen mindern den Gewinn ohne Geldabfluss, Tilgungen belasten die Liquidität ohne Ergebniswirkung. Beide Rechnungen gehören getrennt geführt.
Alle, die mit der Leistungsmenge steigen und fallen: Material, Fracht, Provisionen, Verpackung, Zahlungsgebühren.
Weil zusätzlicher Umsatz auch zusätzliche variable Kosten verursacht. Nur die Division durch die Deckungsbeitragsquote bildet das korrekt ab.
Bei Kapitalgesellschaften häufig um 30 Prozent, bei Personenunternehmen richtet sich die Belastung nach dem persönlichen Einkommensteuersatz zuzüglich Gewerbesteuer.