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84 Euro Kurs und 6 Euro Gewinn je Aktie ergeben ein KGV von 14 und eine Gewinnrendite von 7,1 Prozent. Bei Anleihezinsen von 3 Prozent ist das ein vertretbarer Abstand.
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Dienstag, 22. September 2026
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis sagt, wie viele Jahresgewinne im Kurs stecken. Der Rechner liefert es aus Kurs und Gewinn je Aktie, nennt den Kurs zu einem angesetzten KGV und stellt es dem Gewinnwachstum gegenüber.
Rechner
Wie hoch ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
14
Kurs 84 € bei einem Gewinn je Aktie von 6 €
84 ÷ 6 = 14
Der Kurs wird durch den Gewinn je Aktie geteilt. Ein KGV von 14 bedeutet, dass der Kurs vierzehn Jahresgewinnen entspricht – und dass der Gewinn, auf den Kurs bezogen, eine Rendite von 7,1 Prozent ergibt. Diese Gewinnrendite ist die Brücke zum Vergleich mit Anleihezinsen.
Entscheidend ist, welcher Gewinn eingesetzt wird. Das historische KGV nutzt den Gewinn des vergangenen Jahres, das erwartete den Schätzwert für das laufende oder nächste Jahr. Beide Werte unterscheiden sich erheblich, weshalb Quelle und Jahr immer mitgenannt werden müssen.
Weil Wachstumsunternehmen naturgemäß hohe KGVs haben, wird das Verhältnis oft durch die Wachstumsrate geteilt. Dieses PEG-Verhältnis gilt unter eins als günstig. Bei einmaligen Sondereffekten im Gewinn – Verkäufen, Abschreibungen, Rückstellungen – ist jede dieser Zahlen unbrauchbar, bis der Gewinn bereinigt ist.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| KGV | KGV = Kurs ÷ Gewinn je Aktie |
| Fairer Kurs | Kurs = Gewinn je Aktie × angesetztes KGV |
| Gewinnrendite | Rendite = 1 ÷ KGV × 100 |
| PEG | PEG = KGV ÷ Gewinnwachstum in Prozent |
| Gewinn je Aktie | EPS = Jahresüberschuss ÷ Aktienzahl |
| KGV des Marktes | KGV = Marktkapitalisierung ÷ Gesamtgewinn |
84 Euro Kurs und 6 Euro Gewinn je Aktie ergeben ein KGV von 14 und eine Gewinnrendite von 7,1 Prozent. Bei Anleihezinsen von 3 Prozent ist das ein vertretbarer Abstand.
Erwartet der Analyst 7,20 Euro Gewinn je Aktie und hält ein KGV von 16 für angemessen, ergibt das einen Zielkurs von 115,20 Euro.
Ein KGV von 28 bei 30 Prozent Gewinnwachstum ergibt ein PEG von 0,93. Dieselbe Bewertung bei 8 Prozent Wachstum liegt bei 3,5 und ist schwer zu rechtfertigen.
Ein KGV von 4 nach einem Immobilienverkauf täuscht. Bereinigt um den Einmalertrag liegt es bei 17 – aus dem Schnäppchen wird ein normaler Wert.
Es gibt keinen absoluten Wert. Zyklische Industrie wird niedriger bewertet als Software, und in Phasen hoher Zinsen sinken die vertretbaren KGVs insgesamt. Sinnvoll ist der Vergleich mit Branche und eigener Historie.
Dann ist das KGV nicht definiert. Verwendet werden stattdessen Umsatz- oder Cashflow-Multiplikatoren, bis das Unternehmen Gewinne ausweist.
Das erwartete ist für die Anlageentscheidung relevanter, weil Kurse Erwartungen abbilden. Es hängt aber von Schätzungen ab, die sich ändern, während der historische Wert feststeht.
Unterschiede in Wachstum, Margenqualität, Verschuldung und Verlässlichkeit der Gewinne. Ein Aufschlag ist begründet, wenn die Gewinne stabiler sind, nicht allein wegen der Marke.