Angebot mit Nachlass
1.290 Euro Liste und 15 Prozent Rabatt ergeben 1.096,50 Euro netto, der Nachlass beträgt 193,50 Euro je Stück.
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Dienstag, 22. September 2026
Ein Rabatt kostet nicht den Nachlass, sondern den Rohertrag. Der Rechner zeigt den Endpreis, den tatsächlich gewährten Satz und den Mehrabsatz, der nötig wäre, um den Nachlass auszugleichen.
Rechner
Was kostet der Artikel nach Rabatt?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
1.096,5 €
Preis nach 15 Prozent Rabatt, Nachlass 193,5 €
1.290 − 1.290 × 15 ÷ 100 = 1.096,5 €
Der Endpreis ergibt sich aus Listenpreis minus Nachlass. Mehrere Rabatte hintereinander addieren sich nicht: Zehn und fünf Prozent ergeben 14,5 Prozent, nicht 15. Der Rechner arbeitet deshalb mit einem Satz je Schritt.
Im Modus Rabattsatz wird aus Liste und Zahlpreis der reale Nachlass bestimmt. Diese Rückrechnung deckt auf, wie hoch die gewährten Konditionen über alle Kunden tatsächlich sind, wenn Sonderpreise und Aktionen zusammenkommen.
Der Mengenausgleich ist die betriebswirtschaftlich wichtigste Zahl. Bei 40 Prozent Marge kostet ein Rabatt von zehn Prozentpunkten rund ein Drittel mehr Absatz, nur um den gleichen Rohertrag zu halten. Dieser Zusammenhang wird in Verhandlungen regelmäßig unterschätzt.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| Endpreis | Endpreis = Liste × (1 − Rabatt ÷ 100) |
| Rabattsatz | Rabatt = (Liste − Zahlpreis) ÷ Liste × 100 |
| Zwei Rabatte | Gesamt = 1 − (1 − r1) × (1 − r2) |
| Mengenausgleich | Faktor = Marge ÷ (Marge − Rabatt) |
| Rohertragsverlust | Verlust = Nachlass × Menge |
1.290 Euro Liste und 15 Prozent Rabatt ergeben 1.096,50 Euro netto, der Nachlass beträgt 193,50 Euro je Stück.
Zahlt ein Kunde 1.096,50 statt 1.290 Euro, liegt der Rabatt bei 15 Prozent. Kommen zwei Prozent Skonto dazu, sind es faktisch 16,7 Prozent.
Bei 35 Prozent Marge braucht ein Rabatt von sieben Prozentpunkten rund 25 Prozent mehr Menge. Ohne Zusage über Volumen ist das kein Geschäft.
Zusatzleistungen, längere Garantie oder Schulungen kosten oft weniger Rohertrag als ein Prozentpunkt Rabatt und lassen die Preisstruktur intakt.
Nein. Sie werden nacheinander angewendet: Zehn Prozent und fünf Prozent ergeben zusammen 14,5 Prozent Nachlass.
Im Geschäftsverkehr auf netto. Der Bruttopreis ergibt sich anschließend aus dem rabattierten Nettopreis plus Umsatzsteuer.
Rabatt ist ein Preisnachlass auf die Leistung, Skonto ein Abzug für schnelle Zahlung. Beide senken den Rohertrag und gehören zusammen betrachtet.
Weil der Rabatt vollständig vom Rohertrag abgeht, während Einkauf und variable Kosten unverändert bleiben.