Renteninformation prüfen
38,5 Punkte bei einem Rentenwert von 40,79 Euro ergeben rund 1.570 Euro brutto im Monat. Nach Kranken- und Pflegebeitrag bleiben etwa 1.398 Euro, Steuern sind darin noch nicht berücksichtigt.
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Dienstag, 22. September 2026
Zwei Rechenwege: die Rente aus bereits erworbenen Entgeltpunkten und eine Prognose, die das heutige Einkommen bis zum Rentenbeginn fortschreibt. Beide Ergebnisse sind Schätzwerte auf Basis der eingetragenen Größen.
Rechner
Welche monatliche Bruttorente ergeben die erworbenen Rentenpunkte?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
1.570,42 €
38,5 Punkte zum Rentenwert 40,79 €
38,5 × 40,79 = 1.570,42 €
Im Modus Aus Rentenpunkten wird die Summe der Entgeltpunkte mit dem Rentenwert multipliziert. Die Punktesumme steht in der jährlichen Renteninformation, der Rentenwert wird regelmäßig angepasst und ist deshalb ein Eingabefeld – wer mit einem älteren Wert rechnet, unterschätzt das Ergebnis. Ein früherer Rentenbeginn wird mit 0,3 Prozent Abschlag je Monat berücksichtigt, maximal für 48 Monate.
Der Modus Prognose ermittelt zuerst die Punkte pro Jahr: Bruttojahresgehalt geteilt durch das Durchschnittsentgelt aller Versicherten. Wer genau den Durchschnitt verdient, erhält einen Punkt pro Jahr. Mehr als etwa 2,1 Punkte sind nicht möglich, weil die Beitragsbemessungsgrenze den beitragspflichtigen Teil des Einkommens begrenzt – der Rechner kappt entsprechend.
Der Prognosewert unterstellt gleichbleibendes Einkommen, gleichbleibenden Rentenwert und durchgehende Beitragszahlung. Lücken durch Elternzeit, Selbstständigkeit oder Arbeitslosigkeit senken das Ergebnis, Rentenwertanpassungen heben es. Für eine verbindliche Auskunft ist die Rentenversicherung zuständig.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| Monatsrente | Rente = Entgeltpunkte × Rentenwert |
| Punkte pro Jahr | Punkte = Bruttojahresgehalt ÷ Durchschnittsentgelt |
| Punkte zum Rentenbeginn | bisherige Punkte + Punkte pro Jahr × Restjahre |
| Abschlag | Rente × (1 − 0,003 × Monate) |
| Zuschlag bei spätem Start | Rente × (1 + 0,005 × Monate) |
| Rentenniveau | Jahresrente ÷ heutiges Bruttojahresgehalt × 100 |
38,5 Punkte bei einem Rentenwert von 40,79 Euro ergeben rund 1.570 Euro brutto im Monat. Nach Kranken- und Pflegebeitrag bleiben etwa 1.398 Euro, Steuern sind darin noch nicht berücksichtigt.
24 Monate vor der Regelaltersgrenze kosten 7,2 Prozent. Aus 1.570 Euro werden 1.457 Euro – dauerhaft, nicht nur bis zur Regelaltersgrenze.
10.000 Euro mehr Jahresgehalt bringen bei einem Durchschnittsentgelt von 50.493 Euro rund 0,2 Punkte pro Jahr. Über 18 Jahre sind das etwa 3,6 Punkte oder 147 Euro Monatsrente.
Liegt die prognostizierte Jahresrente bei 45 Prozent des heutigen Bruttos, bleibt eine Lücke von mehr als der Hälfte. Diese Zahl ist der Ausgangspunkt für betriebliche und private Vorsorge.
Sie steht im Rentenkonto und in der jährlichen Renteninformation. Dort sind auch die bereits erworbenen Anwartschaften und der Stand der Beitragsjahre ausgewiesen.
Er wird jährlich angepasst. Ein festverdrahteter Wert würde veralten, deshalb lässt sich der jeweils geltende Betrag eintragen und das Ergebnis bleibt nachvollziehbar.
Nein. Ein Teil der Rente ist steuerpflichtig, der Anteil richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns. Zusätzlich fallen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an.
Sie ist eine Modellrechnung mit konstantem Einkommen und konstantem Rentenwert. Reale Verläufe weichen ab; verbindliche Auskünfte gibt nur die Rentenversicherung.