Beratung im Mittelstand
90.000 Euro Zielgewinn und 18.000 Euro Kosten bei 140 Tagen ergeben einen Tagessatz von rund 771 Euro netto.
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Dienstag, 22. September 2026
Der Tagessatz wird nicht am Markt abgelesen, sondern aus Kosten, Zielgewinn und der Zahl der Tage gerechnet, die sich tatsächlich verkaufen lassen. Der Rechner macht diese drei Größen sichtbar.
Rechner
Welcher Tagessatz deckt Kosten und Zielgewinn?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
771,43 €
Tagessatz netto für 90.000 € Zielgewinn bei 140 fakturierbaren Tagen
(90.000 + 18.000) ÷ 140 = 771,43 €
Entscheidend ist die Zahl der fakturierbaren Tage. Von 250 Arbeitstagen bleiben nach Urlaub, Krankheit, Akquise, Angeboten und Verwaltung meist 130 bis 160. Wer mit 220 Tagen kalkuliert, setzt seinen Satz zu niedrig an und arbeitet die Lücke später unbezahlt nach.
Zum Zielgewinn gehören alle privaten Verpflichtungen: Kranken- und Altersvorsorge, Rücklagen für Steuern und Auftragslücken. Die Betriebskosten umfassen Büro, Software, Versicherungen, Fortbildung und Fahrzeuge.
Der Vergleich mit einer Festanstellung rechnet mit den Arbeitgeberkosten, nicht mit dem Bruttogehalt. Sozialabgaben, Urlaub und Ausfallzeiten machen einen Angestellten für das Unternehmen rund 20 Prozent teurer als das Brutto – dieser Aufschlag gehört auch in den eigenen Satz.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| Tagessatz | Satz = (Zielgewinn + Kosten) ÷ fakturierbare Tage |
| Stundensatz | Stundensatz = Tagessatz ÷ Stunden pro Tag |
| Gewinn | Gewinn = Satz × Tage − Kosten |
| Vergleich Anstellung | Satz = (Brutto × 1,2 + Kosten) ÷ Tage |
| Auslastung | Auslastung = fakturierbare Tage ÷ Arbeitstage × 100 |
90.000 Euro Zielgewinn und 18.000 Euro Kosten bei 140 Tagen ergeben einen Tagessatz von rund 771 Euro netto.
950 Euro Tagessatz an 140 Tagen bringen 133.000 Euro Umsatz, nach 18.000 Euro Kosten bleiben 115.000 Euro vor Steuern.
Ein Bruttogehalt von 75.000 Euro entspricht rund 90.000 Euro Arbeitgeberkosten. Mit eigenen Kosten braucht es bei 140 Tagen etwa 771 Euro pro Tag.
Zwei Reisetage je Woche ohne Vergütung senken die fakturierbare Zeit deutlich. Entweder werden sie berechnet oder im Satz berücksichtigt.
In der Beratung meist 130 bis 160 Tage im Jahr. Der Rest geht für Akquise, Verwaltung, Fortbildung, Urlaub und Ausfall weg.
Üblich ist netto zuzüglich Umsatzsteuer. Für Privatkunden sollte der Bruttopreis ausgewiesen werden.
Weil Sie Urlaub, Krankheit, Vorsorge, Ausfallzeiten und Betriebskosten selbst tragen. Diese Posten sind im Gehalt eines Angestellten enthalten.
Eher über Leistungsumfang und Konditionen als über den Satz selbst. Ein einmal gesenkter Satz lässt sich beim gleichen Kunden kaum wieder erhöhen.