Kanal mit 500.000 Aufrufen
Bei 0,60 Euro je 1.000 Aufrufen bleiben rund 300 Euro im Monat. Für ein Vollzeiteinkommen reicht das nicht.
Wirtschaft · Marken · Digitale Märkte
Dienstag, 22. September 2026
Auf TikTok entsteht Geld auf zwei Wegen: über die Ausschüttung der Plattform und über bezahlte Kooperationen. Beide Rechnungen arbeiten mit unterschiedlichen Größenordnungen, weshalb der Rechner sie trennt.
Rechner
Was bringen die Aufrufe über das Creator-Programm?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
300 €
Ausschüttung für 500.000 qualifizierte Aufrufe bei 0,6 € je 1.000
500.000 ÷ 1.000 × 0,6 = 300 €
Die Plattformausschüttung wird je 1.000 qualifizierte Aufrufe bemessen. Qualifiziert zählen nur Aufrufe von Videos über einer Minute Länge, und die Beträge schwanken stark mit Land, Thema und Jahreszeit. Als Orientierung gelten 0,30 bis 1,00 Euro je 1.000 Aufrufe im deutschsprachigen Raum.
Bezahlte Beiträge werden deutlich höher vergütet, weil Marken nicht Aufrufe, sondern Wirkung und Nutzungsrechte kaufen. Üblich ist ein Honorar je 1.000 erwarteter Aufrufe im zweistelligen Eurobereich, abhängig von Thema, Kaufkraft der Zielgruppe und Exklusivität.
Der Modus Reichweite rechnet rückwärts und zeigt, was ein Einkommensziel an Aufrufen verlangt. Diese Zahl ist der nüchterne Teil des Geschäftsmodells: Wer allein von der Plattformausschüttung leben will, braucht Millionen Aufrufe im Monat.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| Plattformeinnahme | Einnahme = Aufrufe ÷ 1.000 × Ausschüttung |
| Kooperationshonorar | Honorar = erwartete Aufrufe ÷ 1.000 × Satz |
| Nötige Aufrufe | Aufrufe = Ziel ÷ Ausschüttung × 1.000 |
| Honorar je Follower | Wert = Honorar ÷ Follower |
| Aufrufe je Follower | Quote = Aufrufe ÷ Follower |
Bei 0,60 Euro je 1.000 Aufrufen bleiben rund 300 Euro im Monat. Für ein Vollzeiteinkommen reicht das nicht.
500.000 erwartete Aufrufe bei 18 Euro je 1.000 ergeben ein Honorar von 9.000 Euro. Das ist der Rahmen, nicht der Endpreis.
1.000 Euro im Monat aus der Ausschüttung verlangen bei 0,60 Euro rund 1,7 Millionen qualifizierte Aufrufe.
Drei Beiträge werden häufig mit zehn Prozent Nachlass angeboten, dafür mit fester Laufzeit und Vorabprüfung.
Nein. Die Ausschüttung folgt qualifizierten Aufrufen und dem Werbewert der Zielgruppe. Follower zählen erst bei Kooperationen als Verhandlungsargument.
Weil der Werbemarkt saisonal schwankt und je Thema unterschiedlich viel zahlt. Finanz- und Technikinhalte erzielen deutlich mehr als Unterhaltung.
Als Ausgangspunkt dienen die erwarteten Aufrufe mal einem Satz je 1.000. Aufschläge gelten für Nutzungsrechte, Exklusivität und Produktionsaufwand.
Der Rechner arbeitet mit Nettobeträgen ohne Umsatzsteuer. Steuern und Sozialabgaben kommen bei Selbstständigen zusätzlich zum Abzug.