Zeitkonto im Monat
178 Iststunden bei 40 Wochenstunden bedeuten rund 4,7 Überstunden, also gut eine Stunde pro Woche.
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Dienstag, 22. September 2026
Überstunden werden erst dann zum Streitpunkt, wenn niemand die Sollzeit kennt. Der Rechner ermittelt die monatliche Sollzeit aus der Wochenarbeitszeit und stellt ihr die tatsächlichen Stunden gegenüber.
Rechner
Wie viele Überstunden sind im Monat aufgelaufen?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
4 h 40 min
Abweichung von der Sollzeit 173 h 20 min im Monat
178 − 40 × 13 ÷ 3 = 4,67 Stunden
Die monatliche Sollzeit ergibt sich aus der Wochenarbeitszeit multipliziert mit 13 und geteilt durch 3. Dahinter stehen 52 Wochen im Jahr, verteilt auf zwölf Monate. Bei 40 Stunden pro Woche sind das rund 173,33 Stunden im Monat – nicht 160.
Bei der Vergütung wird der Stundenlohn um den vereinbarten Zuschlag erhöht. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Zuschlag für Überstunden nicht, er ergibt sich aus Arbeits- oder Tarifvertrag. Üblich sind 25 Prozent, für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit mehr.
Der Freizeitausgleich teilt die Überstunden durch die tägliche Arbeitszeit. Er ist arbeitsrechtlich der saubere Weg, weil das Arbeitszeitgesetz Ausgleich innerhalb eines Zeitraums verlangt, nicht Bezahlung. Pauschalklauseln, die beliebig viele Überstunden mit dem Gehalt abgelten, sind regelmäßig unwirksam.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| Sollzeit pro Monat | Soll = Wochenstunden × 13 ÷ 3 |
| Überstunden | Saldo = Iststunden − Sollstunden |
| Vergütung | Vergütung = Stunden × Lohn × (1 + Zuschlag ÷ 100) |
| Stundenlohn aus Gehalt | Lohn = Monatsgehalt ÷ Sollstunden |
| Freizeitausgleich | Tage = Überstunden ÷ Tagesarbeitszeit |
178 Iststunden bei 40 Wochenstunden bedeuten rund 4,7 Überstunden, also gut eine Stunde pro Woche.
14 Überstunden bei 24,50 Euro Stundenlohn und 25 Prozent Zuschlag ergeben 428,75 Euro brutto.
14 Überstunden bei acht Stunden Tagesarbeitszeit entsprechen 1,75 freien Tagen.
Fünf Überstunden pro Woche summieren sich auf gut 250 Stunden im Jahr – der Gegenwert von rund 30 Arbeitstagen.
Weil ein Monat im Schnitt 4,33 Wochen hat. Die Formel Wochenstunden mal 13 geteilt durch 3 bildet das korrekt ab.
Nein. Ein Zuschlag muss im Arbeits- oder Tarifvertrag vereinbart sein. Ohne Regelung besteht Anspruch auf die normale Vergütung der Mehrarbeit.
Nur in engen Grenzen. Pauschale Klauseln ohne Obergrenze halten einer arbeitsgerichtlichen Prüfung in der Regel nicht stand.
Die Höchstarbeitszeit liegt bei zehn Stunden am Tag, im Durchschnitt von sechs Monaten dürfen acht Stunden nicht überschritten werden.