Eintritt im Juni
Bei 30 Urlaubstagen und sieben Beschäftigungsmonaten entstehen 17,5 Tage Anspruch, aufgerundet 18.
Wirtschaft · Marken · Digitale Märkte
Dienstag, 22. September 2026
Der Urlaubsanspruch richtet sich nach Beschäftigungsdauer und Arbeitstagen pro Woche, nicht nach Stunden. Der Rechner deckt die drei Fälle ab, die in der Personalpraxis am häufigsten vorkommen.
Rechner
Wie viel Urlaub steht bei Eintritt oder Austritt im Jahr zu?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
17,5 Tage
Anspruch für 7 Beschäftigungsmonate bei 30 Urlaubstagen im Jahr
30 ÷ 12 × 7 = 17,5 Tage
Bei Ein- oder Austritt im laufenden Jahr wird der Anspruch anteilig gebildet: Jahresurlaub geteilt durch zwölf, multipliziert mit den Beschäftigungsmonaten. Bruchteile von mindestens einem halben Tag werden nach dem Bundesurlaubsgesetz aufgerundet, wenn der Austritt in der zweiten Jahreshälfte liegt.
Teilzeit wird über die Arbeitstage pro Woche umgerechnet, nicht über die Stunden. Wer an drei Tagen arbeitet, erhält drei Fünftel des Vollzeitanspruchs. Bei 30 Tagen Vollzeiturlaub sind das 18 Tage – die Zahl freier Wochen bleibt damit gleich.
Für die Abgeltung wird das Urlaubsentgelt je Tag aus dem Monatsgehalt abgeleitet. Eine Auszahlung ist nur bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses zulässig; im laufenden Verhältnis besteht Anspruch auf Freizeit, nicht auf Geld.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| Anteiliger Anspruch | Tage = Jahresurlaub ÷ 12 × Monate |
| Teilzeit | Tage = Jahresurlaub ÷ Vollzeittage × eigene Tage |
| Arbeitstage pro Monat | Tage = 13 × Wochentage ÷ 3 |
| Urlaubsentgelt je Tag | Entgelt = Monatsgehalt × 3 ÷ (13 × Wochentage) |
| Abgeltung | Abgeltung = Entgelt je Tag × offene Tage |
Bei 30 Urlaubstagen und sieben Beschäftigungsmonaten entstehen 17,5 Tage Anspruch, aufgerundet 18.
30 Vollzeittage ergeben bei drei Arbeitstagen pro Woche 18 Urlaubstage, also weiterhin sechs freie Wochen.
Acht offene Tage bei 4.200 Euro Monatsgehalt und Fünftagewoche ergeben rund 1.550 Euro brutto Abgeltung.
Wer Urlaub bis ins Frühjahr schiebt, blockiert Planung und Rückstellungen. Eine Regelung zur Inanspruchnahme bis Jahresende entlastet beide Seiten.
Nein, die Arbeitstage pro Woche. Wer die gleiche Stundenzahl auf weniger Tage verteilt, hat rechnerisch weniger Urlaubstage bei gleicher freier Zeit.
Nach dem Bundesurlaubsgesetz werden Bruchteile von mindestens einem halben Tag aufgerundet, wenn das Arbeitsverhältnis in der zweiten Jahreshälfte endet.
Nur bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Im laufenden Verhältnis besteht Anspruch auf tatsächliche Freistellung.
Nur, wenn der Arbeitgeber rechtzeitig und nachweisbar auf den drohenden Verfall hingewiesen hat. Sonst bleibt der Anspruch bestehen.