Kanal mit 250.000 Aufrufen
Bei 14 Euro CPM und 60 Prozent Monetarisierung liegt der RPM bei 4,62 Euro, die Einnahmen bei rund 1.155 Euro im Monat.
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Dienstag, 22. September 2026
Die Werbeerlöse eines Kanals entstehen aus drei Größen: Aufrufen, dem CPM der Werbekunden und dem Anteil der Aufrufe, die überhaupt Werbung zeigen. Der Rechner macht diese Kette transparent.
Rechner
Was bringen die Aufrufe an Werbeeinnahmen?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
1.155 €
Werbeeinnahmen für 250.000 Aufrufe bei 14 € CPM
250.000 ÷ 1.000 × 14 × 0,55 × 60 ÷ 100 = 1.155 €
Vom CPM der Werbekunden bleiben dem Kanal 55 Prozent, die Plattform behält 45 Prozent. Daraus ergibt sich zusammen mit der Monetarisierungsquote der RPM, also die Einnahme je 1.000 Aufrufen des Kanals. Der RPM ist deutlich niedriger als der CPM und die Zahl, die im Kanalbericht auftaucht.
Die Monetarisierungsquote liegt selten bei 100 Prozent: Werbeblocker, jugendgerechte Inhalte, sehr kurze Videos und Abonnenten mit Premiumzugang senken sie. Werte zwischen 50 und 70 Prozent sind ein realistischer Ansatz.
Werbeerlöse sind bei ernsthaft betriebenen Kanälen nicht die Hauptquelle. Kooperationen, eigene Produkte, Kanalmitgliedschaften und Lizenzen übersteigen sie häufig. Der Rechner liefert deshalb die Basiszahl, auf der weitere Erlösarten aufbauen.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| RPM | RPM = CPM × 0,55 × Quote ÷ 100 |
| Werbeeinnahmen | Einnahmen = Aufrufe ÷ 1.000 × RPM |
| Nötige Aufrufe | Aufrufe = Ziel ÷ RPM × 1.000 |
| Plattformanteil | Anteil = Bruttoerlös × 0,45 |
| Jahreswert | Jahr = Aufrufe je Monat ÷ 1.000 × RPM × 12 |
Bei 14 Euro CPM und 60 Prozent Monetarisierung liegt der RPM bei 4,62 Euro, die Einnahmen bei rund 1.155 Euro im Monat.
2.000 Euro monatlich verlangen bei diesem RPM rund 433.000 Aufrufe pro Monat, also gut 14.000 pro Tag.
Acht Videos pro Monat mit je 250.000 Aufrufen ergeben bei 4,62 Euro RPM knapp 111.000 Euro Werbeerlös im Jahr.
Ein Finanzkanal mit 50.000 Aufrufen kann mehr verdienen als ein Unterhaltungskanal mit 300.000, weil der CPM um ein Mehrfaches höher liegt.
Nicht der Aufruf zählt, sondern der Werbewert. Nach Plattformanteil und Monetarisierungsquote bleiben je 1.000 Aufrufe meist zwischen zwei und zehn Euro.
Weil Format, Zielgruppe, Anzeigenformate und Saison den CPM verändern. Der Rechner liefert eine Größenordnung, keinen Abrechnungswert.
Nein. Kurzformate werden aus einem eigenen Topf vergütet und erreichen deutlich niedrigere Werte je 1.000 Aufrufe.
Es sind Nettoerlöse vor Steuern. Einkommensteuer und je nach Status Umsatzsteuer kommen zum Abzug.